Den Begriff BMX kennt fast jeder, aber woher kommt der Name eigentlich? BMX ist die Abkürzung für Bicycle Moto Cross. Dass das C für Cross in der Abkürzung BMX nicht vorkommt, liegt daran, dass das X symbolisch für das englische Wort “Cross” steht, was übersetzt “Kreuz” oder auch in der Verbform “durchfahren/überqueren” bedeuten kann. Der BMX-Sport ist gegen Ende der 60er Jahre in den USA entstanden, bei der Sportler auf einem 20-Zoll-Fahrrad diverse Tricks und Stunts ausführten.
Entwicklung des BMX-Rads
Das heute bekannte BMX-Rad hat aber auch Vorläufer: es entwickelte sich aus dem Anfang der 1960er Jahre entstandenen “Sting-Ray”, was übersetzt “Stachelrochen” heißt. Dieses Rad wurde weiter entwickelt und kam Anfang der 1970er Jahre als Bonanzarad nach Europa, wo es sich schnell großer Beliebtheit erfreute. Schon mit den Vorgängern des BMX-Rades wurden in den USA Wettrennen und Sprünge ausgeführt, obwohl die Räder eigentlich nicht stabil genug für einen derartigen Einsatz waren. Aus diesem Grund wurde an einer besseren Stabilität gearbeitet und man konstruierte stabilere Rahmen, während man die Größe (20 Zoll) und den hohen Lenker beibehielt. Daraus entstand das erste richtige BMX-Rad. Das Fahrrad war in den 1980er Jahren bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt und auch noch heute nutzen viele das Fahrrad als Sportgerät. Als 1982 beim berühmten Film E.T. von Steven Spielberg das BMX-Rad häufig zu sehen war, gewann das Fahrrad noch weiter an Popularität. Heute werden Wettbewerbe organisiert wie die BMX-Freestyle-Weltmeisterschaften, und es gibt 5 verschiedene BMX-Disziplinen. Auch wenn das BX-Rad vielleicht nicht mehr ganz so populär ist wie noch in den 80er und 90er Jahren, sind Stunts von Jugendlichen aus dem heutigen Stadtbild nicht mehr wegzudenken.


